Die klassische Handzahnbürste

Die Handzahnbürste ist noch immer das in Deutschland am meisten gebrauchte Gerät für die tägliche Zahnreinigung. Für eine optimale häusliche Zahnpflege sollten einige Punkte berücksichtigt werden. Erfahren Sie nachfolgend, was Sie bei der Wahl und dem Umgang mit Ihrer Zahnbüste beachten sollten.

Die richtige Handzahnbürste – was Sie beachten sollten

Die handzahnbürste ist nach wie vor das wichtigste Utensil der Zahnpflege
Handzahnbürste | (c) Harald Lapp / pixelio.de

Das Bürstenfeld der klassischen Kopfzahnbürste sollte nicht zu groß ausfallen, denn je größer dieses ist, desto schwieriger gelangen Sie in die kleinen Ecken und Zwischenräume im Zahnbereich. Um Verletzungen des Zahnfleischs vorzubeugen, sollte der Bürstenkopf abgerundet sein.

Zu empfehlen sind Zahnbürsten mit unterschiedlichen Bürstenlängen. Das Bürstenfeld sollte außerdem möglichst dicht sein. So sind ein besserer Zugriff auf schwer zugängliche Bereiche und eine bessere Anpassung an Ihre individuelle Zahnstellung (Zwischenräume inklusive) gewährleistet. Zudem sollten Sie keine Borsten aus Naturmaterialien verwenden, da diese für gewöhnlich Hohlräume und raue Oberflächen aufweisen – der ideale Sammelplatz für Bakterien. Allerdings ist hierbei anzumerken, dass ein reinlicher Umgang mit der Zahnbürste sowie der regelmäßige Wechsel dieser in Bezug auf Bakterien die entscheidende Rolle spielt.

Beim Griff ist zu beachten, eine Form zu wählen, die gut in der Hand liegt. Außerdem sollte der Griff einen rutschfesten Bereich aufweisen, denn wenn Sie beim Putzen Ihrer Zähne abrutschen, können Sie leicht das Zahnfleisch verletzten. Für einen besseren Halt sollten Kinder Zahnbürsten mit einem dicken Griff benutzen. Der Bürstenkopf muss kleiner sein als der für Erwachsenen-Bürsten. Allgemein sollte bei Kleinkindern etwa bis zum dritten Lebensjahr das selbstständige Putzen mit der klassischen Handzahnbürste vermieden werden. Sie können mit verschiedenen Hilfsmitteln spielend an das Zähneputzen herangeführt werden.

Aufbau einer Handzahnbürste
Aufbau einer Handzahnbürste

Die Härte der Borsten ist nur dann relevant, wenn das Zahnfleisch empfindlich ist oder gar eine Krankheit vorliegt. Gleiches gilt für freiliegende Zahnhälse. Hier sollten nur weiche (höchstens noch mittelharte) Borsten zum Einsatz kommen. Sind Ihre Zähne und das Zahnfleisch gesund, ist die normale Härte optimal. Besonders wichtig ist der Druck, mit dem Sie beim Putzen auf Ihre Zähne einwirken, wichtig. Dieser sollte nicht zu stark sein. Mit schwachem Aufdrücken vermeiden Sie, dass die Borsten sich verbiegen und schützen Ihr Zahnfleisch und die -hälse zudem vor Verletzungen.

Wechsel der Zahnbürste

Aller zwei bis drei Monate sollten Sie Ihre Zahnbürste beziehungsweise den Bürstenkopf austauschen. Denn nach dieser Zeitspanne sind die Borsten häufig verbogen, weshalb ein umfassendes Putzen aller Zähne und Zwischenräume nicht mehr möglich ist. Weiterhin ist nach einer gewissen Zeit die Gefahr einer größeren Bakterienansammlung in der Handzahnbürste groß. Praktisch und vergleichsweise umweltfreundlich sind Zahnbürsten mit Wechselkopf.

Handzahnbürsten – Aufbewahrung, Reinigung und Produktauswahl

Grundsätzlich sollte die Zahnbürste in einem trockenen und luftigen Raum aufbewahrt werden, dabei sollte sie mit dem Kopf nach oben in einem Becher oder Glas stehen.

Vor dem Putzen sollte die Bürste vorsichthalber – eventuell sind noch Zahnpasta- oder Essensrest vom vorherigen Putzgang vorhanden – mit Wasser gereinigt werden. Um möglichst viel Flüssigkeit aus den Zwischenräumen der Borsten zu entfernen, sollten Sie Ihre Zahnbürste nach dem Putzen auf dem Waschbeckenrand aufschlagen oder ausschütteln.

Der Preis einer Zahnbürste sagt nicht zwangsläufig etwas über ihre Qualität aus. Achten Sie statt eines hohen Preises besser auf die oben beschriebenen Anforderungen an eine Handzahnbürste (Form und Größe des Bürstenkopfs ect.).

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